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UFC 324

Review

Der Oktagon ist zurück – und wie! Nach der längsten Pause seit Jahren meldete sich die UFC mit UFC 324 eindrucksvoll zurück. In Las Vegas ging das erste Event der neuen Partnerschaft mit Paramount+ über die Bühne – und es war nicht nur sportlich, sondern auch medial ein voller Erfolg.

Fast fünf Millionen Live-Zuschauer, über sieben Millionen Haushalte weltweit, #1 Trend auf X (vormals Twitter) – das alles macht UFC 324 zum erfolgreichsten Streaming-Event in der Geschichte von Paramount+ und zum meistgesehenen UFC-Event seit beinahe einem Jahrzehnt. Und das Beste: Keine zusätzliche Paywall. Wer ein Paramount+ Abo hat, bekommt alle UFC-Nummernevents, 30 Fight Nights pro Jahr, die Dana White’s Contender Series, The Ultimate Fighter und mehr – ohne Zusatzkosten.

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Doch abseits der Zahlen: UFC 324 war auch sportlich ein Statement. Von Knockouts in letzter Sekunde bis hin zum „Fight of the Night“ im Main Event – die UFC startete mit Vollgas ins Jahr 2026.

Gaethje holt sich den Gürtel – Pimblett liefert mit

Spektakuläres Main Event im Leichtgewicht

Justin Gaethje lieferte wieder einmal. In einem intensiven, hochklassigen Duell setzte er sich nach fünf Runden gegen einen extrem zähen Paddy Pimblett durch – und sicherte sich zum zweiten Mal den Interimstitel im Leichtgewicht.

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Der Fight war wild, eng, chaotisch – aber Gaethje kontrollierte die entscheidenden Momente. Paddy beeindruckte mit unglaublichem Kinn und Herz, überstand harte Treffer und blieb gefährlich. UFC-Präsident Dana White nach dem Kampf: „Ich wusste nicht, dass Paddy so ein Kinn hat.“

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Jetzt steht alles bereit für das Duell mit Ilia Topuria – ein Kampf, der schon jetzt nach einem Highlight des Jahres klingt.

Co-Main: Sean O’Malley ist zurück

Und klopft wieder an der Spitze im Bantamweight an

Sean O’Malley brauchte ein Statement – und er lieferte. Gegen den gefährlichen Song Yadong fand er zurück zu seiner Präzision, bewegte sich clever und zeigte, dass er nach zwei Niederlagen wieder oben angreifen will.

 

Der Sieg bringt ihn zurück ins Rennen um den Bantamweight-Titel – besonders jetzt, wo Merab Dvalishvili nicht mehr Champion ist.

Restliche Main Card - Cortes-Acosta, Silva & Silva: Ansagen an die Division

Waldo Cortes-Acosta meldete sich eindrucksvoll zurück. Mit einem TKO-Sieg über Derrick Lewis in Runde 2 macht er klar: „Salsa Boy“ ist bereit für die Elite der Schwergewichtsklasse. Dana White lobte seine Einstellung und sah eine „große Zukunft“.

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Natalia Silva bezwang Rose Namajunas mit ihrer explosiven Mischung aus Kicks, Präzision und Bewegung. Mit dieser Performance dürfte ihr ein baldiger Titleshot gegen Valentina Shevchenko sicher sein.

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Jean Silva setzte sich gegen Arnold Allen durch und unterstrich damit seine Rolle als kommender Player im Featherweight. Mit fünf Finishes in seinen ersten sechs UFC-Fights ist der Brasilianer einer der heißesten Namen der Gewichtsklasse.

Bonus Night, Rekorde & ein schmerzhaftes Knie

  • Fight of the Night: Gaethje vs Pimblett – keine Überraschung.

  • Performance of the Night: Josh Hokit & Ty Miller – beide lieferten Knockouts in letzter Sekunde der ersten Runde.

  • Schockmoment des Abends: Referee Mark Smith verletzte sich bei einem Kampf schwer am Knie und musste aus der Arena getragen werden.

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Und: Dominick Cruz wurde offiziell in die UFC Hall of Fame 2026 aufgenommen – eine Legende wird geehrt.

Was bedeutet UFC 324 für die Zukunft?

Die UFC ist mit einem Knall in die Paramount+ Ära gestartet. Die Zahlen stimmen, die Kämpfe liefern, und die neue Struktur mit mehr Inhalten ohne PPV-Zusatzkosten öffnet die Tür für viele neue Fans.

 

Dana White zeigte sich euphorisch: „Das hat alle Erwartungen bei Paramount+ verdoppelt.“

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UFC 325: Volkanovski vs Lopes II steht schon vor der Tür. Wenn UFC 324 ein Vorgeschmack war – dann wird 2026 ein absolutes Monsterjahr für MMA-Fans.

Auf DAZN Fightclub könnt ihr Euch die Highlights der ausgewählten Kämpfe ansehen.

Wie geht es weiter?

Mit Justin Gaethje als neuem Interims-Champion scheint ein Showdown mit Ilia Topuria unausweichlich – ein generationsübergreifender Clash zwischen Technik und Chaos, Präzision und Power.

 

Für Paddy Pimblett dürfte es nach dieser Leistung ebenfalls große Kämpfe hageln – vielleicht gegen einen Top-5-Konkurrenten wie Mateusz Gamrot oder Arman Tsarukyan.


Im Bantamgewicht meldet sich Sean O’Malley eindrucksvoll zurück – ein Titelkampf gegen Petr Yan oder ein neuer Run in Richtung Gold wirkt realistisch.


Natalia Silva könnte spätestens im Sommer den langersehnten Shot gegen Valentina Shevchenko bekommen, während Waldo Cortes-Acosta nach seinem Sieg gegen Lewis bereit für einen Top-5-Test ist – vielleicht Ciryl Gane oder Sergei Pavlovich?


Und Jean Silva? Der „Dark Horse“ im Federgewicht wird ab jetzt nicht mehr übersehen – ein Duell mit Josh Emmett oder Calvin Kattar wäre ein logischer nächster Schritt.

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Eines ist klar: UFC 324 hat nicht nur geliefert – es hat die Richtung für ein spannendes Jahr 2026 vorgegeben.

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